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Hinter fast jeder Geschäftsanwendung steht irgendeine Form von Datenbank – sei es Adressverwaltung, Auftragsbearbeitung, Buch-haltung oder Projektmanagement.

Man kann grundsätzlich zwischen zwei Typen von Datenbanken unterscheiden: dateibasierte Systeme und Datenbankserver.

   

Dateibasierte Datenbanken
Bei dateibasierten Datenbanksystemen greift die Anwendung direkt auf die Datenbankdateien zu. Im Netzwerk hat dies zur Folge, dass mehrere Computer die Dateien gleichzeitig geöffnet halten und Änderungen an ihnen vornehmen. Microsoft Access arbeitet z.B. nach diesem Prinzip.

Alle Funktionen zum Suchen, Lesen und Verändern der Daten laufen auf dem Client, also der Arbeitsstation des Anwenders ab. Dies bedeutet gleichzeitig, dass alle Daten, die z.B. für das Auffinden eines Datensatzes benötigt werden, über das Netzwerk fließen müssen. Bei kleinen Datenbanken und wenig Anwendern ist das kein Problem. Mit steigender Nutzerzahl und wachsender Datenbankgröße leidet aber die Performance. Fernzugriffe über langsame Verbindungen (ISDN, Internet) sind zudem kaum mit akzeptablen Antwortzeiten möglich.

Datenbankserver – Client-/Server-Architektur
Bei der Benutzung eines Datenbankservers verwaltet der Server die komplette(n) Datenbank(en). Die Client-Anwendung öffnet nicht die Datenbank-Datei selbst, sondern kommuniziert ausschließlich mit dem Server. Sie schickt z.B. eine Suchanfrage an den Server, dieser arbeitet die Anfrage ab und liefert nur das Ergebnis zurück. Der Netzwerkverkehr wird erheblich reduziert. Ein leistungsfähiger Datenbankserver kann hunderte oder sogar tausende von Benutzern bedienen, auch Fernzugriffe sind aufgrund des geringen Traffics mit möglich.

Aber auch in kleineren Umgebungen lohnt sich oft die Implementierung einer Client-Server-Anwendung, denn zusätzlich zur Steigerung der Performance werden Sicherheit und Wartungsfreundlichkeit verbessert.

Anwendungsentwicklung
Viele Anforderungen lassen sich durch Anwendungsentwicklung mit Microsoft Access zufrieden stellend lösen. Access bietet den unschlagbaren Vorteil, sehr schnell leistungsstarke Anwendungen entwickeln zu können. Selbst für die Entwicklung von Client-Server-Anwendungen ist Access ein effizientes Werkzeug, vorzugsweise mit Microsoft SQL Server als Datenbankserver-Software.

Jedoch sind hier gewisse Grenzen der Komplexität von Anwendungen gesetzt. Je nach Anforderung kann daher die Wahl anderer Entwicklungswerkzeuge wie angezeigt sein, wie z.B. die Komponenten von Visual Studio .NET

Entsprechende Datenbanken wären: 
         - MS-Access
         - Progress
         - SQL-Server 
         - Oracle