| KfW Kreditanstalt für Wiederaufbau: Mit PROUT inForm zu einem langfristig wirtschaftlichen und flexiblen Document Output Management

- Implementierung des PROUT inForm output Servers auf Windows 2000 zunächst in der Frankfurter Zentrale, mittlerweile auch in der Berliner Niederlassung.
- Wirtschaftliche, einfache Integration neuer Unternehmenseinheiten auch in Sachen Output Management.
- Anbindung unterschiedlichster Druckersysteme, von der Hochleistungsmaschine für den Batchgesteuerten Massenoutput bis zu kleinen Arbeitsplatzdruckern für gängige Online-Aufgaben.
- Präzise Umsetzung des Corporate Designs beim Formulardruck ohne jeglichen Eingriff in die zentralen Mainframe-Applikationen.
- Konvertierung von ursprünglich nur für den Ausdruck gedachten Dokumenten in die Formate PDF oder TIF für den flexiblen Versand von Dokumenten via Email oder Fax sowie für die Archivierung.
- Nach der gesamten Umstellung des Output Managements durch die PROUT Software GmbH eigenständige Weiterbetreuung der Lösung durch die KfW selbst.
Die KfW-Bankengruppe nimmt in der deutschen Finanzindustrie eine Sonderstellung ein. Als Bank des Bundes und der Länder liegen ihre Tätigkeitsschwerpunkte in der Förderung des Mittelstandes, beim Wohneigentum oder der Wohnraummodernisierung, beim Schutz von Umwelt und Klima, in der Export- und Projektfinanzierung oder in der Förderung der Entwicklungs- und Reformländer. DV-technisch werden die vielfältigen Aufgaben der KfW durch weit über 1.000 spezialisierte und bewährte Mainframe-Applikationen unterstützt.
Allerdings ergaben sich in dieser Großrechner-Infrastruktur beim Output Management Probleme. Um neben dem zentralen Output Management den Sachbearbeitern bei der Online-Arbeit den Ausdruck von Dokumenten auf Arbeitsplatzdruckern zu ermöglichen, hatte sich die KfW für die Seitenbearbeitungssprache Prescribe entschieden, die relativ einfach in die bestehende DV-Umgebung integriert werden konnte. Dementsprechend wurden in der Folge Drucker eines Herstellers beschafft, der Prescribe unterstützt. Doch auch das leistungsfähigste Gerät dieses Anbieters reichte auf Dauer in der KfW-Hausdruckerei nicht aus, um das tägliche Volumen von einigen tausend Seiten im Batch-Betrieb vernünftig zu bewältigen. Die Ausgabefächer liefen schnell über, Mitarbeiter mussten sich selbst um die Kontrolle der Druckjobs und die Sortierung der ausgegebenen Seiten kümmern.
Für die KfW lag die optimale Lösung in einer Heidelberger DS9000/ 110 mit einem Druckvolumen von über einhundert Seiten pro Minute. Der Haken dabei: Diese Maschine ist PCL-, nicht aber Prescribe-fähig. Genau in dieser Situation kam zum Jahreswechsel 2001/ 2002 die PROUT inForm-Lösung der Darmstädter PROUT Software GmbH ins Spiel, erläutert Thomas Müller, bei der KfW für das gesamte Output Management zuständig. „Mit seiner frei programmierbaren script-Steuerung bietet uns PROUT inForm ein Höchstmaß an Unabhängigkeit im Output Management. PROUT inForm kann Datenströme von beliebigen Applikationen ohne Eingriffe in diese verarbeiten und auf beliebigen Druckersystemen wieder ausgeben.“
Der Vorteil im konkreten Anwendungsfall: Die in einem Druckdatenstrom enthaltenen Prescribe-Sequenzen können je nach Belieben komplett entfernt oder als so genannte Trigger für die spätere Druck- und Layout-Aufbereitung genutzt und auch in andere Formate wie eben PCL konvertiert werden. Damit ist eine Unabhängigkeit gegeben, die sich ganz aktuell auch bei der Integration neuer Unternehmenseinheiten, in die KfW auszahlt. Auch die dort eingesetzten, heterogenen Druckersysteme können ohne Eingriff in die KfW-Applikationen weiter betrieben werden, ein immenser Vorteil bei der bevorstehenden Integration der ITLandschaften zuvor getrennt operierender Finanzdienstleister.
Eingesetzt wird PROUT inForm bei der KfW als Serverlösung auf Windows 2000 in einem Cluster für Produktion und Backup, seit Mitte 2002 zunächst in der Frankfurter Zentrale, mittlerweile auch in der Berliner Niederlassung. Die Vorteile dieses Ansatzes sind über die grundlegende Technologieunabhängigkeit und dem damit gegebenen Investitionsschutz laut Müller auch sonst vielfältig. So entfällt die zuvor notwendige Installation von speziellen, mit Makros ausgerüsteten Karten für die Prescribe-Interpretation in den einzelnen Druckern, da das ganze Output Management jetzt zentral entsprechend den Benutzeranforderungen und der geografischen Verteilung der Drucksysteme gesteuert wird. Außerdem ermöglicht PROUT inForm eine sehr tief gehende und besonders flexible Aufbereitung der Druckdatenströme, so dass der Output sehr präzise an den Corporate Design-Vorgaben der KfW ausgerichtet werden kann. Druckt etwa ein Mitarbeiter in der Berliner Niederlassung ein Formular, so „“weiß“ PROUT inForm automatisch, dass das Dokument mit dem Berliner KfW-Logo und den anderen, hierzu entsprechenden Layout-Konstanten, wie der Adresse, ausgegeben werden soll.
Ein besonderes Potenzial sieht Müller schließlich in der Tatsache, dass ursprünglich nur für den Output auf Papier vorgesehene Druckprozesse jetzt auch für den Versand dieser Dokumente per Email oder Fax sowie für die Archivierung genutzt werden können. Die flexible Konvertierung in die Formate PDF oder TIF bietet die Möglichkeit, die Kunden der KfW künftig noch schneller und kostengünstiger mit den benötigten Geschäftsunterlagen zu versorgen. Bis Ende 2003, wenn die Integration neuer Einheiten vollzogen sein wird, sollen diese Möglichkeiten in ersten Bereichen genutzt werden können. Ein Formular kann dann je nach Kundenwunsch ausgedruckt als Brief oder per E-Mail im PDF-Format versandt werden; gleichzeitig kann dasselbe Dokument als TIF archiviert und in unterschiedlichen Formaten anderen beteiligten KfWStellen zur Verfügung gestellt werden. Insgesamt sieht sich Müller auch mit Blick auf andere Wettbewerbslösungen in der Entscheidung für PROUT inForm vollauf bestätigt. |